Das Shopdesign – ein edler Schein

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Webdesign - Conversationdesign

Wer einen Onlineshop hat, wird unweichlich mit der Frage des Designs konfrontiert. Es muss einerseits einem selber gefallen, andererseits dem Kunden und es muss ansprechend sein, dass der Kunde sich wohl fühlt und kauft.

Es muss Mobil- und Desktop- fähig sein. Soviel steht fest und dann? Dann kann man sich im ersten Moment nur von seinem Gefühl leiten lassen und was einem bei Mitbewerbern so gefällt. Zumindest in der kostengünstigen Version. Wer ein wenig mehr Geld zur Verfügung hat, lässt ein Klick-optimiertes Design erstellen. Ein „Conversations“ Design. Gleich vorweg gesagt, es ist kein Design von der Stange und sollte auch das Geld wert sein. Diese Designs sind darauf ausgelegt, den Besucher durch die Webseite zu leiten und zum Kaufen zu bewegen. Diese sind Conversations-Designs sind farblich und von der Gestaltung auf die Produkte und kompletten Shop abgestimmt. Aber nicht jeder kann und will diese Design Art bezahlen.

In der Regel einigt man sich über die Menü-Struktur, das Headerbild und den Footer. Weiterhin über die Kategorie und Produktgestaltung. Aber hier kann schon das Produkt entscheiden und die Zielgruppe wie diese Punkte angelegt werden sollten. Letztlich sind die meisten Shopsysteme und Designs aber so angelegt, dass man die Kategorie-Struktur und die allgemeine Shopstruktur schnell verändern kann. Daher rate ich ruhig auch mal zu testen. Doch nicht nur mit den Strukturen sollte man testen, sondern auch, wie der Besucher des Shops auf der Webseite sich bewegt. Daher bevor man lange grübelt, wie etwas aussehen sollte und man dadurch Wochen und Monate verliert, erst einmal mit Standard-Designs testen.

Nun läd man Freunde, Bekannte, Verwandte aber auch komplett Fremde ein, sich auf seinem Shop zurecht zu finden. Sie sollen Produkte finden, Produktgruppen finden oder mal einen Kauf abschließen. Letztlich sollen sie alles bewerten und am Besten sogar Vorschläge machen, wie es besser geht. Wer jetzt Angst um den laufenden Shop-Betrieb hat, den kann ich an der Stelle beruhigen. In den ersten Wochen nach Erstellung des Shopes (sofern man für Adwords und Co kein Geld ausgegeben hat), kann man ruhig die Kategorien hin und her schieben. Schlimmer wäre es, wenn dies nach 3 Jahren passiert, wenn irgend jemand darauf hinweist.

Folgende Fragen sollten geklärt werden:

  • Fühlt man sich wohl auf dem Shop? Stört etwas? Lenkt mich etwas ab?
  • Ist es Übersichtlich? Sind die Kategorien so gestaltet, dass man erkennt was verkauft wird?
  • Wie ist die Sortierung? Nach welchem Prinzip suchte man das Produkt?
  • Kauf aus der Kategorie heraus oder erst das Produkt anklicken?
  • Wie schnell wurde auf den Kaufen Knopf gedrückt, nach dem Erblicken? Sind alles Informationen vom Produkt ersichtlich?
  • Sind alle Fragen zum Versand und zur Bezahlung begriffen worden?
  • Wurde noch ein weiteres Produkt gesucht oder direkt in den Warenkorb?
  • Wurde die Kaufabwicklung verstanden? Wie schwer war es? Traten Fragen auf?

Das soll hier nur ein Auszug an Fragen sein, die man stellen kann und es gibt noch 100erte weitere Fragen.

Da man aber nicht immer soviele Freunde und Kollegen bereit hat, die einem den Onlineshop auf Herz und Nieren überprüfen. Wollen wir in den kommenden Wochen ein Modul vorstellen, wo die Besucher sich gegenseitig bewerten können und dann auch eine Auswertung bekommen. Bis das Modul da ist, würden wir Webseiten hier aufnehmen und in den Kommentaren darf jeder Bewerten – hier würden wir noch einen Fragen-Katalog veröffentlichen, dass man sich an ein gewisses Muster hält.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende

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simpli

Ich bin seit 1999 im Internet unterwegs. Seit 2001 die erste Webseite. Seit 2005 im Bereich SEO und Suchmaschinenoptimierung tätig. Hauptsächlich wurden die Erfahrungen mit Shopsystemen gemacht. Ich bin weniger der Theoretiker der alle Fachbegriffe in SEO kennt, jedoch kann ich meine Erfahrungen in verschiedensten Shopping-Branchen einsetzen. Für mich heisst SEO nicht optimieren für Google, sondern für den Menschen und den Käufer. Ich wollte mich auch nie mit anderen SEOs messen. Jeder hat seine Erfahrungen gemacht und auch ich lerne gern. Google hat ca. 200 Faktoren die ein Ranking beeinflussen. Ich lege Wert auf die Verbesserung der Haltezeit und möchte dies mit qualitätsvollen Inhalten erreichen. Hier kann ich auf einen nachhaltigen Erfolg blicken.

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