simpli/ Februar 28, 2011/ Neuigkeiten, Suchmaschinenoptimierung allgemein/ 0Kommentare

Fast jeden Tag habe ich mit dem Vorurteil zu tun. Das man automatisch mit SEO auch den Verkauf im Onlineshop verbessert. Diese Aussage ist nur dann richtig, wenn man wirklich die Kundenzahl drastisch erhöht und man auf die “Masse” geht. Doch die meisten Onlineshops haben ausreichend Kundschaft auf Ihrer Webseite und diese kaufen nicht.

Warum kaufen die Kundschaft nicht, obwohl zum Teil mehrere 100 Besucher täglich auf dem Shop sind?

Eine allgemein gültige Antwort gibt es nicht. Aber man kann die Fehlerquellen analysieren. Hier hilft Google Analytics. Über welche Keywords und von welchen Webseiten kommen die User auf Ihre Webseite? Was sind Ausstiegsseiten, welche Knöpfe werden oft gedrückt? An welchen Punkt des Checkouts springen die Kunden ab?

Oft sind es Kleinigkeiten, die einen Kauf verhindern. Fangen wir mit der Farbe der Knöpfe an oder der Produktanordnung in der Kategorie. Wie ist die Darstellung innerhalb des Produktes? Wo ist der Kaufen Button? Sind alle Kosten klar und auf einem Blick erkenntlich? Wie kompliziert ist der Checkout? Erfahrung haben hier gezeigt, dass der Kunde es klar und übersichtlich haben will. Oft bekommt man schon einen Vorteil, wenn man Adressdaten, Versand und Zahlungsmethode auf eine Seite packt, sowie eine zusammenfassende Seite. Kunden haben Angst vor einer “Registrierung”. Warum müssen sich die Kunden registrieren? Oft ist der Grund der Newsletter, denn man evtl. verschicken will. Meist aber wird niemals ein Newsletter verschickt und man verliert allein wegen einem Häkchen einen Kunden.

Vor allem warum ein Newsletter? Möchten Sie einen Newsletter haben von einem Onlineshop? Möchten Sie sich in einem Shopsystem registrieren? Die meisten werden nein sagen. Bieten Sie eine Gastbestellung an. Oder nehmen die Option der “Registrierung” komplett heraus. Wer auf den Newsletter verzichten kann, kann seine Kunden auch auf einen anderen Wege dauerhaft erreichen. Belohnen Sie Ihre Kunden, wenn Sie Ihnen auf Twitter oder Facebook folgen mit “Gutscheincodes”. Bieten Sie jedem Follower einen Gutscheincode an, den er bei einer Bestellung verwenden kann.

Haben Sie sich schon mal die Produkte von sich neutral angeschaut, ohne das man weiss, um was für ein Produkt es sich handelt? Auch Youtube kann eine Hilfe sein, dass man mehr verkauft. Zeigen Sie die Funktionalität Ihres Produktes auf Youtube. Binden Sie den Code in der Webseite ein oder auch im Produkt.

Oft wird geschimpft, dass man trotz des hochbezahlten SEOs keine Nennenswerten Erfolge, sprich Umsatz erzielt und sich fragt, was es bringt. Der SEO arbeitet mit den vorhandenen Mitteln, wie Sie den Kunden umsetzen und verwenden ist, letztlich Aufgabe von Ihnen. Zwar tut eine SEO Agentur gut daran, dass Sie ihnen Fehler die bei der Kaufabwicklung auftreten mitzuteilen, verantwortlich sind sie aber nicht.

Fassen Sie sich ein Herz, kontrollieren Sie Ihre Webseite nicht nur aus SEO Sicht, dass man Keywords und Metatags richtig setzt, sondern das man es dem Kunden leicht macht, bei Ihnen gern zu bestellen.

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